Die Behandlung mit Neuroleptika

Medikamente gegen Schizophrenie

Bild: Medikamente gegen Schizophrenie

Heutzutage stehen der Psychiatrie wirksame Mittel zur Behandlung von Schizophrenie zur Verfügung. Die Behandlung kann ambulant, stationär und in sogenannten komplementären Einrichtungen, zum Beispiel beschützten Wohngruppen, durchgeführt werden und umfasst folgende Komponenten:

Medikamente

Die meisten Menschen mit einer schizophrenen Erkrankung müssen regelmäßig Medikamente einnehmen, um die Symptome unter Kontrolle zu halten. Es ist nicht möglich im Voraus zu wissen, welches Medikament bei einem bestimmten Patienten am besten wirkt. Es kommt also vor, dass das medikamentöse Behandlungsschema mehrfach geändert werden muss. Manche der zur Behandlung von Schizophrenie eingesetzten Medikamente, so genannte Neuroleptika, können unerwünschte Begleiterscheinungen wie Mundtrockenheit, Benommenheit, Steifheit oder Ruhelosigkeit hervorrufen. Es ist wichtig, dass der Patient dem behandelnden Arzt das Auftreten auch früher Anzeichen unerwünschter Medikamentenwirkung mitteilt. Nur der Arzt kann entscheiden, ob die Dosis geändert oder ein anderes Medikament eingesetzt werden soll.

Häufig eingesetzte Wirkstoffe:

Schizophrene Psychosen werden vornehmlich mit Medikamenten aus der Gruppe der Neuroleptika behandelt.

  • Risperidon
  • Quetiapin
  • Olanzapin
  • Haloperidol
  • Sulpirid
  • Melperon
  • Clozapin
  • Amisulprid
  • Aripiprazol
  • Chlorprothixen
  • Fluspirilen
  • Tiaprid
  • Flupentixol
  • Levomepromazin

Begleitend dazu können Antidepressiva (zum Beispiel Amitriptylin, Citalopram und Fluoxetin) sowie Medikamente zur Beruhigung verschrieben werden.

Medikamente nie ohne Rücksprache mit dem Arzt absetzen! Eine regelmäßige Einnahme der Präparate ist äußerst wichtig, um Rückfällen vorzubeugen!
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